Nach 4 Tagen New York bin ich etwas geschafft, aber auch sehr glücklich. Es ist eine tolle Stadt, in der es wirklich viel zu sehen gibt.
Ich habe etwas an Berichten aufzuholen, deshalb beginne ich jetzt am 22. Dezember.
Es ging am Freitag nach dem wundervollen Anruf von Alexandra gegen 11:30 auf den Stuttgarter Flughafen. Dort angekommen, Gepäck aufgegeben, von Mama und Oma verabschiedet, bin ich in einen der kleinsten Flieger gestiegen, den Lufthansa überhaupt bereitstellt. Waren nur ca. 60 Leute darin. Aber für 20 Minuten Flugzeit nach Frankfurt war das Geruckel gut zu überstehen. J Außerdem war mir eh alles egal, hauptsache ich war endlich in der Luft und meinem Ziel nicht mehr ganz so fern.
In Frankfurt hätte ich zwar etwas Aufenthaltszeit gehabt, habe mich jedoch (glücklicherweise) direkt auf zum Gate gemacht. Da stand ich dann noch ca. 1,5 Std., da die Amerikaner dort nochmals Handgepäck, die Personen selbst und die Schuhe kontrolliert haben.
Der Flug von Frankfurt direkt nach NY war angenehm. Ich konnte zwar kaum bis gar nicht schlafen, aber es gab 2mal etwas zu essen und einen netten (Pferde-)Film J.
In NY angekommen stand ich wieder Stunden bei der Passkontrolle, aber mit meinem Visum gab es keinerlei Probleme.
Schnell die Koffer geschnappt und nichts wie raus. Und da wurde ich winkend von Clemens erwartet und begrüßt, der bei der wartenden Menschenmasse nicht zu übersehen war J
Es war ein wundervolles Wiedersehen. Und das wurde nach 4 Monaten auch wirklich Zeit.
Von dort aus ging es mit der Subway nach Flushing zum YMCA Hotel. Ich war zwar etwas müde, jedoch hab ich mich so gefreut und war so begeistert von meiner Umgebung, dass ich gut durchgehalten habe. Das Hotel lag leider ein klein wenig abseits, wir mussten 10 min. bis zur Subway laufen und waren immer erst in ungefähr einer Stunde in Manhatten, aber so sind wir viel durch die Straßen gelaufen und haben viel gesehen. Flushing ist zwar nicht offiziell Chinatown, jedoch sind die Schriftzüge an den Häusern zuerst in Chinesisch angeschrieben, dann (wenn überhaupt) in Englisch, außerdem konnte man nicht sicher gehen, dass man sich dort mit Englisch verständigen konnte, da auf den Straßen fast ausschließlich Chinesisch gesprochen wurde. Angenehm war aber, dass alle Menschen dort ungefähr die gleiche Größe wie ich hatten. J
Unser Hotelzimmer war völlig ausreichend, da wir sowieso jeden Tag unterwegs waren. Wir hatten sogar Fernseher (der nie an war) und einen Kühlschrank (der war es auch nicht, aber das ist Clemens’ Geschichte).
Wir sind zwar erst sehr spät im Hotel angekommen und hatten somit auch nicht sehr viel Schlaf, aber ich muss sagen, dass ich meiner Meinung nach den Jetlag sehr gut verkraftet hab. Ich war die Zeit über nicht übermäßig müde. Und wenn ich geschafft war, dann weil mein Großer mich etwas rumgescheucht hat bzw. einfach vergessen hat, dass er einen Schritt macht, wenn ich fast zwei machen muss. J Das war aber nicht weiter schlimm, denn so sind wir wirklich sehr viel rumgekommen und haben sehr viel sehen und auch richtig erleben können.
Um einen genauen Plan davon zu bekommen, wann wir was gesehen haben, verweise ich hiermit auf Clemens’ Blog. Das ist zwar etwas frech, da er schon den gesamten Tag daran sitzt und ich mir die Arbeit einfach erspare, aber da ist hundertpro garantiert, dass nichts vergessen wurde.
Insgesamt hat mir NY sehr gut gefallen. ‚Schön’ ist nicht das richtige Wort für die Stadt, ich würde eher gigantisch und beeindruckend wählen. Da wir oft viele Blocks gelaufen sind, anstatt die Bahn zu nehmen, konnten wir viel vom NYLife und der Atmosphäre mitbekommen. Das war ein Punkt, der mir definitiv am Besten gefallen hat. Und abends durch die bunt und hell erleuchtete Großstadt zu laufen ist einfach ein unvergessliches Erlebnis. Da ist natürlich Times Square das allergrößte, ich stand einfach nur da und hab mich 10 Minuten langsam im Kreis gedreht, da es immer etwas neues zu entdecken gab, soviel Leuchtreklame, einfach crazy. Ganz begeistert bin ich vom Straßennummerierungssystem in ganz NY, nicht nur praktisch, sondern auch sehr charakteristisch. Der Central Park ist wunderschön und die Aussicht vom Empire State Building natürlich auch. Was mir natürlich wahnsinnig gut gefallen hat, war mein vorträgliches Weihnachtsgeschenk – der Besuch bei der ‚Blue Man Group’, die wirklich eine tolle Show hingelegt haben. Zu sagen ist vielleicht noch, dass es nicht nur viele Menschen, Licht und Lärm in NY gibt, denn wir haben ein paar wunderschöne Plätzchen gefunden, an denen man einfach nur die Skyline genießen kann und es einfach wunderschön war.
Die NYer sind alle sehr nett und hilfsbereit und hatten einige Geheimtipps für uns auf Lager. Unter anderem sind wir am letzten Abend mit einer großen Gondel zu Roosevelt Island gefahren, die genauso gut in einem Skigebiet in der Schweiz hätte stehen können, ich wusste nicht, dass es so etwas in NY überhaupt gibt.
Diese 4 Tage haben meiner Meinung völlig ausgereicht um das Wichtigste zu sehen. Unser Programm war recht straff, was aber nicht heißen soll, dass wir ausschließlich von einer Sehenswürdigkeit zur anderen gerannt sind. Es gab genug Zeit, um Aussichten und Eindrücke genießen zu können. Hiermit empfehle ich New York an alle Großstadt-Begeisterten weiter.
Gestern Abend ging es dann auf Richtung Great Barrington. Da war ich dann wirklich geschafft, da wir auf dem Weg mit dem ganzen Gepäck einen völlig ungeplanten Abstecher nach Queens gemacht haben um einige Abschieds-Skyline-Bilder zu machen.
Ich bin auf der Zugfahrt öfters eingenickt, wurde jedoch wieder etwas wacher als wir an der Station Wassaic ins Auto umgestiegen sind und mir Clemens noch ein paar Infos über GB und Umgebung gegeben hat. Ich konnte nur leider nicht immer folgen, da es einfach stockdunkel war, aber ich glaube, dass es mir hier richtig gut gefallen wird. Die Landschaft scheint wunderschön zu sein und alles was ich erkennen könnte, wirkt sehr idyllisch.
Heute wurde erst einmal kräftig ausgeschlafen und ich habe beim Frühstück Jennie, einen Freund von ihr, sowie ihre zwei Mädels ein klein wenig kennen gelernt. Vom Leanderhouse bin ich ganz begeistert, ist wirklich schön.
Heute ist völliger ‚Ruhetag’, morgen fahren wir mal zu den Berkshire Hills und meiner Bleibe für die nächsten 3 Monate, werden den weiteren Trip genau planen und wieder packen.
Vermutlich gibt es erst wieder einen neuen Bericht, wenn wir aus Boston, Buffalo, Toronto und Chicago wieder zurück sind.
Ich fühle mich jedenfalls sehr wohl, wir sind gesund und glücklich und ich freu mich jetzt auf den 2ten Teil unserer Reise.
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2 Kommentare:
Hallo Nibi,
habe jetzt morgens das Zeitungslesen reduziert und lese
lieber Eure Erfahrungsberichte.
Schön das du jetzt richtig glücklich bist, hat ja sicher mit Clemens und deiner Lieblingsfarbe rosa zu tun.
Liebe Grüße und einen tollen Urlaub an Dich und Deinen Großen ...mit dem du jetzt Schritt halten mußt.
Ps. Eure Berichte sind 100% professionell, ich freue mich schon auf weitere News mit
"Nine&Clemens in Amerika"
Hallo Schatzi,
spannend, was ihr in der kurzen Zeit in der groooooßen Stadt gesehen habt, optimal. Die Bilder sind super und vermitteln so richtig der Eindruck "kleine Nibi in der großen Stadt" aber auch der große Clemens sieht nicht ganz so groß aus ;), außer neben Nibi ;).
Für eure weitere Reise viel Spaß
und spannende, schöne und eindrucksvolle Erlebnisse.
Ich freue mich schon auf weitere Berichte. Wir kommen vor lauter Blog lesen und schreiben den halben Vormittag nicht zum Arbeiten. Das ist aber voll ok.
Viele liebe Grüßle
und ein Knutschi
von Ma.
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