Donnerstag, 11. Januar 2007

FreeDay, Schnee und Raclette

Leider hab ich mich am Dienstag abend schon etwas matschig gefühlt und bin somit am Morgen meines FreeDays mit Halsschmerzen und allgemeinem Unwohlsein aufgewacht. Hat mir nciht ganz so gepasst... Nach Ausschlafen, einem Tee, Honigbrot-Frühstück und dem Ende des Films des vorhergehenden Abends (da irgendjemand eingschlafen ist und das Ende nciht mitbekommen hat...) wussten wir immer noch nicht richtig, was wir mit unserem freien Tag eigentlich anfangen sollten. So saßen wir eine Weile mit Martin und Michael in der Küche und ham uns unterhalten. Michael kann wirklich sehr lustig sein und zur Zeit scheint er einfach gut gelaunt. Clemens wäre sehr gern Snowboarden gegangen, aber die Skigebiete haben noch nicht wirklich geöffnet und es wurde außerdem immer später, so dass es sich nicht mehr gelohnt hätte. Gegen Mittag konnten wir uns endlich aufraffen und Clemens hat mir etwas die Gegend gezeigt (Lake Mansfield, College, Skigebiet...), landschaftlich ist es einfach schön hier. Ich hab bestimmt nicht die beste Ansicht bekommen, da draußen ein kleines Schneegestöber tobte (Schneeeeeeeeeeeee!!!), aber man kann sich das ganz wunderbar vostellen.
Clemens hat mir dann von einem kleinen Museum in der Nähe erzählt und wir haben beschlossen uns das mal anzusehen, war absolut keine schlechte Idee. Das 'Norman Rockwell Museum' ist nicht sehr groß, dafür umso hübscher. N. Rockwell wurde 1894 in New York geboren und hat dann später bis zu seinem Tod in Stockbridge, Massachussetts gelebt. Er war Maler, sowie Illustator und war für seine Titelbilder in der 'Evening Post' bekannt. Seine bekanntesten Werke sind die 'Four Freedoms' (Die vier Freiheiten). Gefallen hat es mir im Museum sehr gut, mir gefällt die Art, wie Rockwell Fotorealismus mit ein klein wenig comicartiger Darstellung, die man fast schon als kitschig bezeichnen könnte, verbindet.
Ich brauch dringend einen Eiskratzer für's Auto, denn wir mussten nach dem Museumsbesuch etwas warten, bis die Heizung das Eis und den Schnee hat schmelzen lassen.
Wir beschlossen auf der Fahrt spontan, dass wir noch den Aufstieg auf den 'Monument Mountain' wagen sollten, da sich ein wunderschöner Sonnenuntergang ankündigte. Ich hatte beim hochlaufen etwas Probleme, da mir die kalte Luft zu schaffen machte und meine Kondition nun wirklich nicht die beste ist, außerdem war die Sonne eigentlich schon so gut wie wech, als wir oben ankamen, aber trotzdem hat man von dort oben einen wirklich schönen Ausblick .
Der Abstieg gestaltete sich dann noch etwas problematischer, da es erstens sehr schnell dunkel wurde und ich zweitens mehr gerutscht und hinunter geflogen bin als irgendetwas anderes. Ich hatte dummerweise Schuhe mit null Profil an, aber ein netter großer junger Mann kam mir zu Hilfe und half mir schlussendlich. Im Endeffekt war's ein großer Spass :)
Wieder zurück im Leanderhouse gab es Pizza, was uns sehr gelegen kam. Martin hatte Geburtstag (20) und so kamen wir später am Abend noch in den Genuss eines schönen Raclette-Essens. Seine Eltern hatten ihm ein Raclette-Set geschickt und somit konnten wir mit den anderen Co-Workern den Abend wunderbar ausklingen lassen.
(Der Post kommt erst so spät, da ich das Bild erst zu Hause raufladen konnte...)

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Liebe Janine,
guter Rat von einem alten Mann:
um einem Birkert zu folgen, braucht man immer ein gutes Profil!
Nähere Auskünfte erteilt A.
Gute Besserung, viel Spaß und Freude und liebe Grüße von:
the old man.

Janine hat gesagt…

Danke für den guten Rat.
Den Fehler mach ich nicht nochmal :)

Liebe Grüße zurück