Nach einigem Suchen haben wir dann endlich unsere Hostel gefunden und mal wieder festgestellt, dass die vielen Einbahnstraßen in den Großstädten einen fast zum Wahnsinn treiben können.
Hostel in der winzigen 'Bank Street'
Mit dem Auto zu reisen hat schon allein durch die Flexibilität und Stauraum mehr Vorteile, jedoch hat man einfach immer das Problem einen Parkplatz zu finden. Wir haben uns nach einer kurzen Beratung für ein Parkhaus in der Nähe entschieden, wo wir den Van 24 Stunden für einiges Geld geparkt hatten. Dann ging es auch schon los, da wir eh noch nicht ins Hostel einchecken konnten.
Der ‚Independence National Historical Park’ war gut zu Fuß zu erreichen und dort haben wir dann gesehen: ‚City Tavern’, ‚First and Second Bank’, ‚Carpenter’s Hall’, ‚Independence Visitor Center’, ‚Independence Hall’ (die wir später auch im Rahmen einer kleinen Führung von innen gesehen haben), und natürlich die ‚Liberty Bell’.
'Independence Hall'
Den älteren, historischen Teil Philadelphias haben wir an diesem Tag mit der großen ‚City Hall’ abgeschlossen. Dann mussten erst einmal die hungrigen Mäuler gestopft werden, bevor es auf der Champs-Elysée-ähnlichen Allee zum ‚Philadelphia Museum of Art’ weiterging. Inzwischen war es schon dunkel und wir erhofften uns von dort einen guten Blick auf die Skyline. Am Museum hatten wir dann großen Spass ein paar Franzosen zu beobachten, die immer und immer wieder die Szene aus dem Rocky-Film (ja, genau: Silvester Stalone) nachgespielt und gefilmt haben, als Rocky die Treppen zum Museum hinaufläuft. Wir haben uns etwas inspirieren lassen und es sind ein paar nette Bilder entstanden.
Auf dem Weg Richtung Hostel wollten wir einen Abstecher zur ‚Benjamin Franklin Bridge’ machen, jedoch durften wir diese aufgrund der späten Stunde und rutschigen Bodenbedingungen leider nicht betreten. Also ging es zurück zum Auto, Gepäck geschnappt und endlich im Hostel eingecheckt. Kurz eingerichtet, geduscht, Spaghetti gekocht und den Abend mit ner Runde Poker ausklingen lassen.
19. Februar: Am nächsten Tag haben wir erst einmal das Auto aus dem Parkhaus befreit und dann haben wir ein Parkplätzchen in der Innenstadt gesucht und sind dann nach einiger Zeit auch fündig geworden. Nachdem wir die Parkuhr brav gefüttert haben (und später noch mal zurück zum Auto mussten um etwas Geld nachzuschmeißen) ging es zum ‚National Constitution Center’, ein Museum voll von Amerikanischer Politik.
Ganz begeistert war ich vom ‚Reading Terminal Market’, eine große Markthalle mit sehr viel leckerem Essen. Dort haben wir uns beim Chinesen gestärkt bevor die endgültige Entscheidung fiel, dass wir noch ins ‚Adventure Aquarium’ nach Camden (Vorort von Philly, auf der anderen Seite der B.F.Bridge) gehen, bevor es weiter nach Washington ging. War dann auch wirklich die richtige Entscheidung: Wir konnten Haie beobachten, die um uns herum und auch über uns geschwommen sind (Haitunnel) und einen Hai- und Rochenstreichelzoo gab es auch. Hab bisher noch in keinem Aquarium so große Beckenanlagen gesehen, war toll. Zur Krönung und zum Abschied von Philadelphia hatten wir vom Aquarium aus endlich den gewünschten Blick auf die Skyline und eine schöne Kulisse mit auf dem Fluss schwimmenden Eisschollen.
Skyline von Philly
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